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Tisha B'av 2006 an der libanesischen Grenze Der neunte Tag (tisha) des jüdischen Monats Av ist ein traditioneller Fastentag in Erinnerung an mehrere schlimme Ereignisse in der jüdischen Geschichte, vor allem die Zerstörung des ersten und zweiten Tempels (586 v.Chr. und 70 n.Chr.) in Jerusalem, und das spanische Exil (1492 n.Chr.). Dieses Jahr reiste ich mit meinem ältesten Sohn Yehezkel (und einem Freund, John Ott, der Verlobte von Tiki) Richtung Norden um einen Tag zu fasten und „vor Ort“ Fürbitte zu leisten. Am Mittwochabend nahmen wir an einem Gebetstreffen teil in der Carmel Gemeinde, zusammen mit Leitern aus ganz Israel, zum Beispiel Eitan Shishkoff, David Davis, Yossi Ovadia, Daniel Yahav, Tom Hess, Yosef Hadad, Hanan Lukats, Shmuel Awaida, Claude Ezagouri, John Meyers, Wayne Hilsden und Ari Sorkoram. Es war eine Zeit der wunderbaren Einheit und Fürbitte! Wir lasen aus Joel 2, und “weinten zwischen der Vorhalle und dem Altar“. Im Angesicht des Krieges werden wir herausgefordert zu noch mehr Reinheit und Reife. Unser geistlicher Kampf ist sowohl äusserlich, wie auch innerlich. Äusserlich kämpfen wir gegen den Djihad der muslimischen Fanatiker. Innerlich kämpfen wir gegen unser Fleisch und die weltlichen Neigungen in uns, als Gläubige. Dies sind die zwei Fronten desselben Krieges. Furcht und Lust sind die Feinde Gottes. David musste der Furcht vor Goliath auf der einen Seite und der Lust nach Batseba auf der anderen Seite begegnen. Wir brauchen die geistlichen Waffen Gottes für beide Fronten. Am Donnerstagmorgen reisten wir weiter nach Acco. Guy Cohen führte uns zu den verschiedenen Plätzen, wo Katjuscha Raketen Zerstörung angerichtet hatten. Plötzlich gingen die Sirenen los und wir begaben uns in einen nahe gelegenen Schutzbunker. Danach halfen wir Nahrungspakete in den Bunkern der ärmeren Quartiere von Acco zu verteilen, wobei wir der emotionellen Qual, Frustration und Hoffnungslosigkeit der Menschen begegneten. Kurze Zeit später schlugen an eben diesem Ort einige Bomben ein, töteten vier Zivilisten und verletzten viele. Von Acco reisten wir weiter entlang der Küste und beteten an der libanesischen Grenze bei Rosh Hanikra. Dann fuhren wir entlang der Grenzstrasse. Artilleriefeuer begleitete unseren gesamten Weg. Besonders intensiv war der Beschuss in der Grenzstadt Za’arit. Unmittelbar über die Grenze von dieser Stadt tötete eine Panzerrakete der Hisbollah drei israelische Soldaten in einem Merkava Siman 3 Panzer. Während wir zurückfuhren durch einige nordgaliläische Städte, kamen wir zur wunderschönen „Doppelstadt“ Ma'alot-Tarshicha, die sich auf beiden Seiten der Autobahn ausbreitet. Ma'alot ist ein hebräischer Name (für die Seite, auf der die Juden leben) und Tarshicha ist ein arabischer Name (für die Seite, auf der die Araber leben). Wie in vielen galiläischen Städten gibt es auch hier sehr gute Beziehungen zwischen den zwei Völkergruppen. Ein paar Minuten nach unserer Durchfahrt schlug eine weitere Katjuscha Rakete hier ein und tötete drei arabische Teenager. An diesem Tag fanden die schwersten Kämpfe im Libanonkrieg statt, in welchen 12 Israelis getötet wurden (4 Soldaten, 3 arabische und 5 jüdische Zivilisten), aber in welchen die israelische Armee auch erfolgreich die Kontrolle über den gesamten „Sicherheitsstreifen“ im Südlibanon gewann. Es schien uns mehr als ein Zufall zu sein, dass einige der schwersten Angriffe unserem Weg von Gebet und Fürbitte folgten. Geistliche und militärische Kriegsführung sind miteinander verbunden. In der Offenbarung lesen wir viel von Krieg und ebenso viel von Anbetung. Wir finden mehr Anbetung als in jedem anderen Buch der Bibel, abgesehen von den Psalmen, in der Offenbarung. Wir sollen Gott in den Zeiten der Trübsal, der Erschütterungen und Konflikte der Endzeit preisen. Die alleinige Gegenwart der sich erhebenden “Braut Christi”, rein und herrlich, macht die satanischen Kräfte wütend (Offenbarung 12). Diese Braut ist der Brennpunkt, um den sich sowohl das Gericht wie auch die Trübsal abspielen. Wir sollen Gott preisen, weil seine Gerichte gerecht und wahrhaftig sind (Offenbarung 15 und 16). Unsere Anbetung und unser Preis sind ein Teil des geistlichen Klimas, das die Gerichte Gottes in der Endzeit herbeiführt. Diesen Tag bezeichneten auch fast schon bizarre Äusserungen, eine von Nasrallah, in welcher er drohte, Tel Aviv zu bombardieren und eine vom iranischen Präsidenten Ahmadinedschad in einer Ansprache an der 56. Panislamischen Konferenz in Malaysia, in welcher er sagte, die Lösung für alle Probleme des Mittleren Ostens sei die “Zerstörung des Staates Israel”. Jemand bemerkte, wenn alle Muslime heute ihre Waffen niederlegen würden, gäbe es keinen Krieg mehr. Wenn alle Juden heute ihre Waffen niederlegen würden, gäbe es kein Israel mehr. Die geistliche Kampfführung wird auch in der internationalen Presse ersichtlich, in der manche Berichterstattung so parteiisch wurde (vor allem in der britischen BBC und in einigen französischen Medien), dass sie schon fast als verschleierte islamische Propaganda gelten könnten. Auf der anderen Seite haben sowohl Präsident Bush, wie auch Premierminister Blair erklärt, dass jedes Friedensabkommen Sicherheitsmassnahmen beinhalten muss, die die Hisbollah von weiterer Aufrüstung abhalten. Die hasserfüllten Aussagen der Führer des islamischen Djihad und die Verzerrung in der europäischen Presse erinnern uns an die Aussagen Yeshuas (Jesu), dass Satan der “Vater aller Lüge ist und wenn er lügt, er aus dem eigenen spricht” (Joh. 8, 44). Ein Teil der geistlichen Kampfführung ist die Schlacht gegen Lügen und Philosophien, die Sünde, Tod und Rebellion erzeugen (2. Kor. 10, 3-5). Die grösste Kritik in den Medien wurde hervorgerufen durch die libanesischen Zivilisten, die getötet wurden. Während alle israelischen Verantwortlichen ihre Trauer über unschuldige Opfer ausgedrückt haben, muss doch die Frage gestellt werden: warum waren sie in denselben Gebäuden, wie Raketenwerfer? Wie kamen sie dorthin? Entweder wurden sie dorthin gebracht, wo Raketen abgeschossen wurden, oder die Raketenwerfer wurden dorthin gebracht, wo sie wohnen. An diesem Tag fand auf CNN auch ein Interview mit der Pressesprecherin von „Cedar Revolution“ Brigitte Gabriel, einer libanesischen Christin, selbst Opfer des islamischen Djihad Terror, die jetzt in den USA lebt, statt. Sie rief Israel auf, die Infrastruktur der Hisbollah entschlossen anzugreifen und sagte, dass die Mehrheit der stillen Libanesen genug hätten von der Hisbollah aber machtlos wären, etwas zu tun. Sie verurteilte auch den radikalen Islam und den Terrorismus und sagte, er sei die grösste Bedrohung in der heutigen Welt, für Juden, Christen, gemässigte Muslime und tatsächlich für die ganze westliche Welt. Mehr unter: www.americancongressfortruth.com. Dass dieser ganze Krieg sehr geistlich ist, kann man auch daran sehen, dass Nasrallah die Hisbollah Soldaten als die “Armee Allahs” bezeichnet. Sie sehen den geistlichen Anteil an dieser Auseinandersetzung. Sie haben nur den falschen Gott. Letztendlich ist dies nicht ein Krieg zwischen Israel und dem islamischen Djihad. Es ist ein Krieg gegen den Gott Israels und seinen Messias. Wir werden Yeshua als den Führer der himmlischen Armeen sehen, wenn sich der Himmel öffnet und er als König zurückkehrt (Offb. 19, 11-15). Er ist derselbe Armeeführer, der vor dem Kampf um Jericho Josua traf (Josua 5, 13-15). Er veränderte sich nie. (Das hebräische Wort für Ewigkeit, „Netsach“, hat denselben Wortstamm wie das Wort für Sieg, „Nitsachon“. Gott gibt uns die Ewigkeit und den Sieg.) Dieser Armeeführer starb am Kreuz für uns um uns Versöhnung anzubieten. Er bot uns ein Gnadenjahr an vor dem Tag der Rache (Jesaja 61, 2). Er wird zurückkommen als der König Messias und der herrliche Sohn Gottes um alle Nationen zu zerstören, die sich gegen Gottes Autorität erhoben haben (Psalm 2). Dieser Aspekt des Evangeliums – die militärische Konfrontation – darf nicht übersehen werden. Ich glaube, dass der Fluch und die Strafen von Tisha B’av abgewendet wurden. In diesem Jahr beteten tausende von Christen zusammen mit den Juden. Eine „Schande“ wurde von Israel und dem Leib Christi entfernt. Wir befinden uns in einer zentralen Zeit, sowohl in geistlicher wie auch in militärischer Kriegsführung. Ein Überrest von Gläubigen steht in jeder Nation auf, in neuer Einheit, Reinheit und Autorität. Extra Angebot Diesen Monat bieten wir all unseren Spendern Ashers neue Kassette über geistliche Kriegsführung, von der Botschaft in der Belmont Kirche in Nashville am 15. Juli 2006, gratis an. Bitte betet weiter für den Dienst von Revive Israel in der Evangelisation, in prophetischer Anbetung, Versammlungen in der Ahavat Yeshua Gemeinde, dem Jüngerschaftsprogramm, unserem Auftrag junge Israeli auszusenden um in der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden und unsere Stiftung für die Bedürftigen. Wir sind euch dankbar. Zurück zu den Artikeln des Jahres 2006
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